Padel
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Padel ist eine Mischung aus Tennis und Squash, nur viel leichter zu Erlernen und zu beherrschen.
Padel ist die aktuell vielleicht am schnellsten wachsende Trendsportart. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine Rückschlagsportart. Schätzungsweise mehr als 18 Millionen Menschen weltweit betreiben Padel.
Padel-Tennis ist eine Mischung aus Squash und Tennis. Beim Padel spielst du in der Regel im Doppel mit vier Leuten, also zwei gegen zwei. Ähnlich wie beim Squash ist der Platz von Seitenwänden aus Plexiglas umgeben.
Wie bei den meisten Rückschlagspielen brauchst du die Trendsportart Koordination, Reflexe und Geschicklichkeit. Die Punkte werden ähnliche gezählt wie beim Tennis.
Die wichtigsten Regeln, die die Grundzüge des Spiels erklären:
Der Aufschlag muss als Unterhandschlag unterhalb der Hüfte erfolgen und im gegnerischen Aufschlagfeld aufkommen. Danach darf er an die Glaswände, aber nicht ans Gitter springen.
Bei allen Schlägen nach dem Aufschlag dürfen die Gitter und Glaswände in der gegnerischen Hälfte nach dem Bodenkontakt angespielt werden. Die eigenen Wände dürfen ebenfalls angespielt werden. Volleys sind auch erlaubt.
Bei Einstand entscheidet der nächste Punkt über den Ausgang des Spiels. Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze, wobei der dritte Satz als Match-Tie-Break bis 10 gespielt wird.
Der Schläger hat keine Saiten, sondern besteht aus einer Materialmischung aus Schaumstoff, Carbon/Graphene und Fiberglas.
Die Bälle sehen aus wie Tennisbälle. Jedoch gibt es hier kleine Unterschiede. So ist der Ball etwas kleiner und hat ca. 10% weniger Innendruck als ein Tennisball. Das Gewicht ist jedoch sehr ähnlich.
Die Schuhe haben eine höhere äußere Stabilität. Es ist aber auch möglich, mit normalen Sandplatzschuhen auf dem Padelcourt zu spielen, am besten mit einer Sohle mit Fischgräten-Profil.
- Mitgliedergewinnung bzw. -bindung durch zusätzliches Angebot
- Auslastung von bis zu 75 Spieler:innen pro Court, da ausschließlich Doppel gespielt wird (Tennisplatz 50)
- Hohe Spielauslastung von bis zu 80 Prozent in den Monaten April bis Oktober
- Längere Spielzeit mit Flutlicht bis 22 Uhr
- Zusätzliche Einnahmequelle bei der Vermietung (Courtgebühr pro Stunde: Ø 32 Euro) und durch Kurse, Turniere, Sponsoring und Werbeflächen an den Platzwänden
- Auf einem Tennisplatz für zwei bis vier Spieler:innen können zwei bis drei Padelcourts für acht bis zwölf Spieler:innen entstehen
- Für kleine Turniere und Liga-Spiele reicht bisher ein Court, empfehlenswert ist aber gleich der Bau von zwei Padelplätzen.