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Schiedsrichterwesen

Hier finden alle wichtigen Informationen zum Thema Schiedsrichterwesen und Regelkunde im Hamburger Tennis-Verband. Für Rückfragen können Sie sich jederzeit an unseren Referenten Herrn Montag (Kontaktdaten rechts) wenden:

 

 

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 Wichtige Links für Schiedsrichter

Die jeweils aktuellen Bestimmungen für die Regionalliga und Nordliga finden Sie hier

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Wie werde ich Schiedsrichter:

Als Stuhlschiedsrichter hast du den besten Platz im Stadion. Du bist mitten drin und leitest das Match. Deine Aufgabe ist es, alles im Blick zu haben. Spieler, Linienrichter, Ballkinder, Zuschauer. Du triffst Tatsachenentscheidungen endgültig und bist die erste Instanz bei Regelfragen. Wenn am Ende des Spiels keiner über dich redet, hast du deinen Job gut gemacht. Und manchmal redet jeder über dich, obwohl du deinen Job gut gemacht hast. Du brauchst starke Nerven, ein gutes Gefühl für den Umgang mit Menschen und hervorragende Augen. Hast du? Dann starte deine Karriere noch heute. Trete ganz einfach über Mail an frank.montag@dtsv.de mit uns in Kontakt!

Als Stuhlschiedsrichter hast du den besten Platz im Stadion. Du bist mitten drin und leitest das Match. Deine Aufgabe ist es, alles im Blick zu haben. Spieler, Linienrichter, Ballkinder, Zuschauer. Du triffst Tatsachenentscheidungen endgültig und bist die erste Instanz bei Regelfragen. Wenn am Ende des Spiels keiner über dich redet, hast du deinen Job gut gemacht. Und manchmal redet jeder über dich, obwohl du deinen Job gut gemacht hast. Du brauchst starke Nerven, ein gutes Gefühl für den Umgang mit Menschen und hervorragende Augen. Hast du? Dann starte deine Karriere noch heute. Trete ganz einfach über Mail an info@dtsv.de mit uns in Kontakt!

Der Einstieg in die Schiedsrichtertätigkeit erfolgt über die Landesverbände. Geeignete Kandidaten können über die Regelreferenten des jeweiligen Landesverbandes für die Ausbildung zum C-Schiedsrichter/in (ehemals Verbandsschiedsrichter) angenommen werden. In Seminaren und Praxistests werden die Teilnehmer sorgfältig in die Materie eingeführt und können zunächst die Lizenz zum C-Schiedsrichter bzw. zur C-Schiedsrichterin erwerben.

Erste praktische Erfahrungen folgen, beispielsweise bei Preisgeld- und Jugendturnieren sowie in den Bundesligen der Herren 30. Wer sich hier durchsetzt, dem steht die Tür zu den deutschen Bundesligen der Damen und Herren offen. Angesichts der qualitativ immer wieder beeindruckenden Meldelisten eine mehr als spannende Herausforderung.

Parallel dazu bietet die DTSV jungen Nachwuchsschiedsrichtern/innen in der JuniorGroup eine erweiterte Ausbildung, in der sie gezielt an die ersten Einsätze im Profitennis herangeführt werden. Jeder Schiedsrichter und jede Schiedsrichterin wird bei allen Einsätzen von erfahrenen Kollegen betreut und gecoacht.

Aus dem Kreis der C-Schiedsrichter/innen und Mitgliedern der JuniorGroup werden jährlich Kandidaten und Kandidatinnen für die Ausbildung zum B-Schiedsrichter/in ausgewählt. Schiedsrichter die es bis hierher geschafft haben, übernehmen neben nationalen Einsätzen auch die Leitung von Partien bei internationalen Preisgeldturnieren des ITF Pro Circuit. Der erfolgreiche Abschluss zum B-Schiedsrichter bildet den Grundstein für den Erwerb der höchsten deutschen Schiedsrichter-Lizenz - der A-Schiedsrichter-Lizenz. Die Ausbildung (inkl. B-SR) erstreckt sich i.d.R. über einen Zeitraum von zwei Jahren. Die theoretische Ausbildung erfolgt in Form von drei Wochenendseminaren, die praktische durch bewertete Einsätze bei internationalen Turnieren der ITF sowie den Bundesligen.

Wer die A-Schiedsrichter-Lizenz sein Eigen nennt, und zu den Besten gehört, kann schließlich für die weiterführenden internationalen Schulen der ITF gemeldet werden, bei denen man zunächst das White Badge und anschließend das Bronze Badge erreichen kann und damit den Weg für eine weltweite Schiedsrichter-Tätigkeit ebnet.

Die zwei höchsten Stufen im internationalen Schiedsrichterwesen sind das Silber- und das Gold Badge, die jährlich von einer Verbände übergreifenden internationalen Kommission (ITF, WTA, ATP) an besonders hoch bewertete Officials vergeben werden. Deutschland verfügt derzeit über 14 internationale Schiedsrichter (Bronze Badge oder höher) und 14 internationale Supervisor. Dies sind im weltweiten Vergleich Spitzenwerte. Kaum ein anderes Land verfügt über eine derartig hohe Quote.

Wie werde ich Oberschiedsrichter:

Als Oberschiedsrichter bist du verantwortlich für das sportliche Geschehen. Sowohl on court als auch off court. Du überwachst die Auslosung, entscheidest wer wann und wo spielt, bist letzte Instanz bei Regelfragen auf dem Platz, teilst die Schiedsrichter ein und bist Ansprechpartner für Organisation, Spieler, Trainer, Presse und alle anderen an den Wettkämpfen Beteiligten. Du benötigst ein gutes Organisationstalent, diplomatisches Geschick und eine unverrückbare Regelkenntnis. Hast du? Dann starte deine Karriere noch heute. Trete ganz einfach über Mail an frank.montag@dtsv.de mit uns in Kontakt!

Der Einstieg erfolgt über die Landesverbände. In Seminaren werden die Kandidaten sorgfältig in die internationalen Tennisregeln sowie den Turnier- und Wettspielordnungen eingeführt. Im Anschluss kann durch eine bestandene Prüfung zunächst die Lizenz zum C-Oberschiedsrichter/in erworben werden.

Wer den C-Oberschiedsrichter gemeistert hat, kann nun erste praktische Erfahrungen sammeln und beispielsweise bei Bezirks- und Verbandsmeisterschaften, nationalen Preisgeld- und Jugendturnieren sowie in den Regionalligen eingesetzt werden. Wer an der Arbeit als Oberschiedsrichter gefallen gefunden hat, kann sich im nächsten Schritt in seinem Verband zum B-Oberschiedsrichter/in ausbilden lassen.  

Aus dem Kreis der B-Oberschiedsrichter/in können dann geeignete Kandidaten ausgewählt und für die Ausbildung an den DTB gemeldet werden, um die höchste deutsche Oberschiedsrichterlizenz - den A-Oberschiedsrichter - zu erlangen. Der A-Oberschiedsrichter ist die Grundvoraussetzung für die Annahme an den Ausbildungsschulen der ITF und damit der Startpunkt für eine internationale Karriere.

Der DTB bietet Oberschiedsrichter-Lehrgänge an, die grundsätzlich über ein Wochenende gehen und von erfahrenen international tätigen Officials geführt werden. Ein weiterer Teil der Ausbildung ist ein Praxistest bei einer Bundesliga Begegnung.

Kannst du dich als A-Oberschiedsrichter bei deinen Einsätzen beweisen und gehörst zu den besten deiner Zunft, kannst du schließlich für die weiterführenden internationalen Schulen der ITF gemeldet werden, bei denen man dann zunächst das White Badge und schließlich das Silver Badge erreichen kann. Mit dem Silver Badge ausgestattet verfügst du nun über die höchste internationale Oberschiedsrichter-Lizenz die durch ablegen einer Prüfung erworben werden kann. Die höchste Stufe im internationalen Schiedsrichterwesen ist das Gold Badge, das jährlich von einer verbänderübergreifenden (ITF, WTA, ATP) internationalen Kommission an besonders hoch bewertete Officials verliehen wird.

Deutschland verfügt derzeit über 12 internationale Oberschiedsrichter. Dies sind im weltweiten Vergleich Spitzenwerte. Kaum ein anderes Land verfügt über eine derart hohe Quote.